Hundehaftpflicht

Schäden, die durch einen Hund verursacht werden, trägt grundsätzlich der Halter. War ein Hund in einen Unfall verwickelt, gilt das gleiche. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher für den Besitzer eine essentielle Versicherung, auf die er im Notfall zurückgreifen kann. Häufen sich hohe Zahlungen an, springt die Hundehaftpflicht ein. Doch diese unterscheiden sich maßgeblich in Bezug auf deren Leistungen als auch auf die jährlichen Prämien, die der Halter dafür zahlen muss. In unserem Vergleich stellen wir einige Versicherungen gegenüber und vermitteln weitere Informationen.

Hundehalter sollten unbedingt auf eine Hundehaftpflicht setzen, ansonsten tragen Halter das gesamte finanzielle Risiko. Der Versicherungsvergleich zeigt, dass die Haftpflicht mit unter 5 Euro im Monat nicht teuer sein muss.

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Die Hundehaftpflicht und wofür sie nützlich ist

Hundehaftpflicht

Eine Haftpflichtversicherung für Hunde ist in der heutigen zeit ein unerlässliches Element, womit sich Hundebesitzer in jedem Fall beschäftigen sollten. Kommt der Hund nämlich einmal auf den Gedanken, auszubüxen, versehentlich einen Autounfall zu verursachen oder etwa die Tapeten in einem Hotelzimmer zu zerfetzen, kommen auf den Besitzer hohe Kosten zu. Meistens sind diese so hoch, insbesondere bei Personenschäden, dass er sie selbst gar nicht tragen kann und dies somit für ihn den finanziellen Ruin bedeutet. Die Haftpflichtversicherung sichert dagegen solche Fälle ab.

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Für wen die Versicherung sinnvoll ist

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist für jeden Tierhalter sinnvoll. Während Kleintiere und Katzen in der gewöhnlichen Privathaftpflichtversicherung abgedeckt sind, brauchen Hunde oder Pferde eine gesonderte Haftpflichtversicherung. Welche Voraussetzungen die jeweiligen Versicherungen von den Versicherten verlangen, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. So ist es beispielsweise auch für sogenannte Listenhunde nicht gerade einfach, eine geeignete Versicherung zu finden, welche diese Rassen versichert.

Welche Bedingungen die Versicherungen stellen

Bei den meisten Versicherungsanbietern ist ein Mindestalter vorgeschrieben. Dieses variiert zwischen zwei und vier Monaten. Des Weiteren nehmen die Versicherungen die Rasse etwas genauer in Augenschein. Es gibt Versicherungen, die Listenhunde nicht aufnehmen, da von ihnen eine höhere Gefahr ausgeht. Zudem es in manchen Gemeinden und Städten bei kleineren Hunden nicht erforderlich ist, überhaupt eine Haftpflichtversicherung für sie abzuschließen. Details hierzu erhält man bei der jeweiligen Kreisverwaltung oder dem Gemeinderat.

Die besten Versicherer

Kleinere Hunde nicht versichern

Generell gilt, dass es gleich ist, wie groß der Hund ist. Eine Tierhalterhaftpflicht ist immer sinnvoll. Es gibt jedoch Gemeinden, die erst ab einer Schulterhöhe von 40 Zentimetern vom Besitzer fordern, diesen in einer Tierhalterhaftpflichtversicherung zu versichern. Generell ist es fast erwiesen, dass meistens kleinere Hunde stärkeren Schaden verursachen, oder sich oft in Schwierigkeiten verwickeln lassen. Hauptsächlich hängt dies jedoch auch von der jeweiligen Erziehung des Hundes ab. Denn in den meisten Fällen liegt das Problem eher am anderen Ende der Leine.

Erziehung des Tieres ist wichtig

Wer einen Hund anschafft, sollte versuchen, diesen in jedem Fall sozialverträglich zu erziehen. Manche Hunde zeigen jedoch Charakterzüge, die man ihnen einfach nicht abgewöhnen kann. So jagt der bravste Jagdhund einer Katze immer hinterher, wenn er eine sieht. Und sei es auf der anderen Straßenseite. Genauso kann es zu Problemen kommen, wenn ein gut erzogener Listenhund sich einfach genervt fühlen und aus Reflex zubeißen. – Hunde sind und bleiben in ihrem Wesen unberechenbar, weswegen auch bei dem am besten erzogenen Hund eine Haftpflichtversicherung sinnvoll ist.

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Welche Schäden die Versicherungen übernehmen

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung kommt für alle Sach- und Personenschäden auf, die der Hund verursacht. Das bedeutet, wenn der Hund im ungestümen Spiel eine teure Vase zu Bruch bringt, übernimmt den Schaden die Versicherung. Selbiges gilt für einen vom Hund verursachten Auffahrunfall, der sowohl Sach- als auch Personenschäden beinhalten kann. Ist ein Mensch dabei verletzt worden, springt die Versicherung ein und übernimmt sämtliche Genesungskosten, bis der Geschädigte wieder gesundet ist.

Spezialfall Mietsachschäden

Befindet man sich innerhalb einer Ferienwohnung oder einer Wohnung des Bekannten und der dort liegende Teppich ist für den Hund unwiderstehlich, so dass er ihn kaputt reißt, müssen sogenannte Mietsachschäden innerhalb der Versicherung angegeben sein. Dies ist nicht bei allen Anbietern so, weswegen man beim Abschluss ein besonderes Augenmerk auf diese Leistung legen sollte. Die Versicherung übernimmt übrigens auch Schäden, die etwas größer ausfallen, wie beispielsweise die Beschädigung von Möbelstücken oder sofern der Hund das Parkett zerkratzt hat.

Welche Schäden die Versicherung nicht übernimmt

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung kommt nicht für Schäden auf, die mit der Zeit entstanden sind. Zerbeißt der Hund den Teppich nur schrittweise, übernimmt die Versicherung den Fall nicht, wenn der Schaden erst mit der Zeit gemeldet wird. Denn in diesem Fall hätte der Besitzer einschreiten und den Hund davon abhalten müssen. Die Versicherung kann also nicht zur Verantwortung gezogen werden. Selbiges gilt auch für Schäden, die immer wieder vorkommen. Das heißt, wenn der Besitzer die Versicherung laufend in Anspruch nimmt, kann diese die Übernahme verweigern.

Wie die richtige Versicherung zu finden ist

Zunächst ist es wichtig, die jeweiligen Versicherungen miteinander zu vergleichen. Dabei ist ausschlaggebend, wie alt der eigene Hund ist und welcher Rasse er angehört. Handelt es sich um eine reguläre Rasse, lässt sich diese bei weitestgehend allen Versicherungen anmelden. Ist es ein Listenhund, muss man sich die Versicherungen suchen, welche keine Vorbehalte gegenüber diesen hegen. Zudem bei den meisten Anbietern die Versicherung für einen Listenhund sehr viel teurer ausfällt, als bei einer gewöhnlichen Rasse. Selbst Mixe sind davon betroffen.

Die besten Haftpflichtversicherungen laut DISQ

  • 1 Janitos 95,6 sehr gut
  • 2 Swiss Life Partner 95,5 sehr gut
  • 3 Oberösterreichische Versicherung 95,2 sehr gut
  • 4 GVO 93,4 sehr gut
  • 5 Interrisk 92,9 sehr gut
  • 6 Waldenburger Versicherung 91,3 sehr gut
  • 7 Hannoversche 90,6 sehr gut
  • 8 Haftpflichtkasse Darmstadt 90,6 sehr gut
  • 9 Adcuri 89,9 sehr gut
  • 10 Gothaer 89,4 sehr gut
  • 11 Axa 88,7 sehr gut
  • 12 Basler 88,2 sehr gut
  • 13 Hanse-Merkur 87,6 sehr gut
  • 14 Helvetia 85,9 sehr gut
  • 15 Ostangler Versicherungen 85,0 sehr gut
  • 16 Barmenia 84,7 sehr gut
  • 17 NV-Versicherungen 84,7 sehr gut
  • 18 Rhion 81,5 sehr gut
  • 19 Bavaria Direkt 80,7 sehr gut
  • 20 Ideal 79,2 gut
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Eine vernünftige Deckungssumme

Ausschlaggebend für einen Versicherungsvertrag ist immer, welche Deckungssumme eingesetzt wird. Diese sollte laut Stiftung Warentest mindestens 3 Millionen Euro betragen. Es gibt aber auch Versicherungen, die ihre Deckungssumme höher ansetzen und trotzdem einen günstigen Beitrag verlangen. Je höher die Deckungssumme, desto besser ist der Hund abgesichert. Spitzenführer in diesem Bereich ist die Huk-Coburg, die den Hund mit einer Deckungssumme von 15 Millionen Euro versichert. Andere Versicherungen bieten bis zu 5 oder 10 Millionen Euro Deckungssumme.

Der Tarif ist entscheidend

Die meisten Versicherungen bieten sowohl einen Basis- als auch Komforttarif für den Hund an. Innerhalb des Basistarifs sind alle regulären Leistungen enthalten. Im Komforttarif sind dann bei den Versicherungen, die im Basistarif beispielsweise Mietsachschäden nicht abdecken, auch jene enthalten. Selbiges gilt bei Deckschäden oder Vorteilen für Züchter. Letztere können per Komfort-Tarif beispielsweise auch die Welpen abdecken, für die innerhalb der ersten sechs Monate die Versicherung einspringt, wenn es zu einem Schaden kommt.

So teuer ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung

Es gibt Versicherungen, die ihre Leistungen bereits zum Preis von rund 50 Euro anbieten. Andere Versicherungen kosten etwa 80 Euro. Spitzenreiter hierbei ist die Signal Induna mit ihrem Optimal-Tarif, die pro Jahr 204 Euro verlangen. In erster Linie ist es nicht so wichtig, nach der Versicherungsprämie zu sehen, sondern die Verträge eher auf ihre Leistungen zu prüfen. Gibt es dagegen eine günstige Versicherung, die Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie getrost zugreifen.

Beruhigung auch für den Halter

Ein Halter, der mit seinem Hund beruhigt spazieren geht, hat es meist auch viel leichter, diesen zu kontrollieren. Mittels einer Tierhalterhaftpflichtversicherung ist der Tierhalter in jedem Fall beruhigter. Denn wenn es zu Problemen kommt, übernimmt den Schaden in jedem Fall die Versicherung. Ganz gleich, ob der Hund gute oder schlechte Manieren hat. Und ein ruhiger Besitzer macht immer einen besseren Eindruck auf den Hund, als einer der ständig hinter ihm herrennt und Sorge hat, es könnte irgendetwas unvorhergesehenes passieren.

Zu viele Besitzer sind noch ohne Versicherung

Im Jahr 2010 gab es rund fünf Millionen Hundebesitzer innerhalb Deutschlands. Davon sind allerdings nur 2,15 Millionen versichert. Viele aufgrund der Größenregelung, andere, weil sie nicht die nötigen finanziellen Voraussetzungen haben. Des Weiteren gibt es die Alternative der Jagdversicherung. In dieser ist ein Hund bereits mitversichert, sofern er jagdlich eingesetzt wird. Tierhalter mit Jagdversicherung schließen also keine gesonderte Tierhalterhaftpflichtversicherung ab. Pflicht ist sie in Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt.

Test der Stiftung Warentest

Der letzte Test der Stiftung Warentest liegt schon etwas weiter zurück. Im Jahr 2011 unternahm die Stiftung bereits einen Test der damals aktuellen Tierhalterhaftpflichtversicherungen. Innerhalb des Tests gab sie den Rat, immer auf die Versicherungssumme zu achten und ein günstiges Angebot nicht unbedingt auszuschlagen. Des Weiteren gab sie Ratschläge in Bezug auf einen Wechsel und bewertete die aktuellen Versicherungen. Wir führen nachfolgend ein paar der Versicherungen auf, um Ihnen einen kleinen Einblick des Vergleichs zu vermitteln.

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Durchschnittliche Versicherungen mit guten Leistungen

Wer die Basisabsicherung fordert, der erhält bei der BGV Badische Allgemeine den Exklusiv-Tarif, der 10 Millionen Euro als Deckungssumme einsetzt. Des Weiteren sind Mietsachschäden, ein vorübergehender Auslandsaufenthalt und Deckschäden einkalkuliert. Die Versicherung kostet 100 Euro pro Jahr, ist für Züchter aber uninteressant. Selbiges gilt für die Europa-Versicherung, die gleiche Vorteile bei einem Beitrag von 85 Euro bietet. Sie hat jedoch lediglich 3 Millionen Euro als Deckungssumme angesetzt.

Nicht zu empfehlen – Cosmos Direkt und Fahrlehrer

Die CosmosDirekt verlangt viel von ihren Versicherten, gibt aber relativ wenig zurück. So ist im Basistarif lediglich der vorübergehende Auslandsaufenthalt eingeschränkt versichert, was die zusätzlichen Versicherungsleistungen angeht. Weder Mietsachschäden, noch Deckschäden oder Welpenschutz wird gewährleistet. Dafür zahlt der Besitzer 81 Euro im Jahr und bekommt eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro. Die Fahrlehrer-Versicherung deckt zwar 5 Millionen Euro ab, kostet 88 Euro, beinhaltet jedoch ebenfalls keine der genannten Zusatzleistungen.

Höchste Deckungssumme bei der Huk-Coburg

Die Huk-Coburg kostet aktuell 82 Euro pro Jahr und beinhaltet sowohl die Absicherung von Sach- und Personenschäden, dazu kommen sämtliche Zusatzleistungen wie Mietsachschäden, ein vorübergehender Auslandsaufenthalt, Deckschäden und die Welpen eines Züchters sind eingeschränkt versichert. Dafür bietet die Versicherung aber auch eine Deckungssumme von 15 Millionen Euro, die man bei keinem anderen Versicherungsanbieter finden dürfte. Das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt in diesem Fall auf ganzer Linie.

Selbstbeteiligung beachten

Ein weiterer Punkt, den man beim Abschluss beachten sollte, ist der Selbstbehalt. Dieser fällt für gewöhnlich nicht höher aus als 200 Euro, doch sollte man auch hier auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten. Eine Versicherung, die ohnehin schon über 150 Euro im Jahr kostet, sollte mit keiner Selbstbeteiligung belegt sein. Viele Versicherungen setzen jedoch eine Selbstbeteiligung ein, um Bagatellschäden zu vermeiden, die der Halter am Ende selbst zahlen muss. Wie hoch sie jeweils ausfällt, ist von der Versicherung abhängig.

Alternativen für Mehrhundehalter

Es gibt Menschen, die mit einem Hund nicht glücklich sind. Es müssen zwei oder drei sein. Dementsprechend kommen auf sie auch meist doppelte und dreifache Kosten zu. Manche Versicherungen passen sich dieser Situation an und bieten bei der Zweit- oder Drittversicherung für einen weiteren Hund einen günstigeren Tarif an, der den Halter optimal absichert. Welche Tarife dies sind und wie die Leistungen innerhalb dieser Versicherungen aussehen, können Sie am besten in einem Vergleich ermitteln.

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Tierhalterhaftpflichtversicherung für Pferde

Viele Anbieter beschränken ihr Angebot nicht nur auf Hunde, sondern sichern gleichzeitig auch Pferde mit ab. Für jeden Pferdehalter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das Tier entsprechend abzusichern. Denn auch wer ein ruhiges Tier besitzt, läuft Gefahr, im Straßenverkehr für einen Unfall zur Verantwortung gezogen zu werden. Daher ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung immer empfehlenswert für Pferdehalter. Die meisten sichern auch zusätzlich eine für das Pferd eingesetzte Reitbeteiligung ab und weitere Schäden, die das Pferd verursacht.

Alternative bei Krankheiten – Die Krankenversicherung für Hunde

Hundebesitzer lernen den Tierarzt ab den ersten Monaten im Leben eines jeden Hundes kennen. Denn neben Impfungen folgt meist auch eine Kontrolluntersuchung. Die hierbei entstehenden Kosten bekommen die Halter von niemandem erstattet, da die Tiere keiner Pflicht unterliegen, krankenversichert zu werden. Eine Tierkrankenversicherung ist ein etwas neueres Produkt von vielen Versicherern, um den Geldbeutel des Halters ein wenig zu unterstützen und bei horrenden Tierarztrechnungen einen Teil davon zu übernehmen.

Welche Leistungen die Krankenkasse für Tiere bietet

Innerhalb der Krankenvollversicherung sind ambulante und stationäre Heilbehandlungen sowie Operationen enthalten. Wie die Leistungen ausfallen, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Allerdings werden Kosten für Impfungen oder Kastrationen von den meisten nicht übernommen. Letzteres ist so, weil die meisten Tierhalter sich für eine Kastration entscheiden, obwohl diese nicht medizinisch notwendig ist. Als Alternative kommt eine OP-Versicherung in Frage, in welcher die Tiere zwar nur für Operationen absichert, die jedoch günstiger ausfällt und im Alter wichtig sein könnte.

OP-Versicherungen und ihre Vorteile

Wer einen Hund bereits 10 Jahre hält, bindet sich immens an ihn. Dementsprechend möchte er ihn nicht gehen lassen, wenn er eine Operation durchleben muss und sein Überleben weitere Jahre gesichert ist. Leider fallen die Kosten hierbei oft in den drei- oder vierstelligen Bereich. Um an solche Gedanken gar nicht denken zu müssen, hilft eine OP-Versicherung, die auch von der Stiftung Warentest befürwortet wird. In ihr sind zwar kaum Tierarztkosten enthalten, doch sämtliche Kosten, die mit der OP zusammenhängen, wie Vor- oder Nachsorgeuntersuchungen.

Wie hoch sind die Prämien für Kranken- und OP-Versicherung

Ein Krankenvollschutz kostet für gewöhnlich zwischen 300 und 800 Euro pro Jahr. Eine OP-Versicherung kommt dagegen jährlich auf etwa 240 Euro oder weniger. Die Prämien werden entweder monatlich oder jährlich gezahlt. Dazu ist es ausschlaggebend, wie alt das Tier ist, welcher Rasse es angehört und mit welchem Alter es versichert wurde. Denn auch hier haben die Versicherungen alle ihre Bestimmungen, um einen angemessenen Tarif zu ermitteln. Sie stellen an den Versicherten sehr viele Ansprüche, die wir nachfolgend aufführen.

Welche Anforderungen der Versicherte besitzen muss

Möchte man seinen Hund in einer Kranken- oder OP-Versicherung unterbringen, muss er ein Mindestalter besitzen. Dieses liegt, je nach Versicherung, zwischen 2 und 4 Monaten. Dazu kommt ein Höchstalter. Die meisten Versicherungen nehmen keine Hunde auf, die älter als 7 Jahre sind. Ferner wird die Rasse überprüft. Handelt es sich um einen Listenhund, nehmen viele Versicherung ihn gar nicht erst auf. Andere Versicherungen verlangen bei bestimmten Rassen, wie Golden Retrievern, einen Aufschlag, da diese für besondere Krankheiten anfällig sind.

Beispiele für Kranken- und OP-Versicherung

Die Stiftung Warentest überprüfte im Jahr 2011 einige Tarife der Versicherungen. Die Axa, welche eigentlich als gute Versicherung gilt, bietet sowohl einen Compact- als auch Top-Tarif für Hunde und Katzen an. In der Compact-Version kostet sie für einen Hund zwischen 234 und 468 Euro. Allerdings sind keine besonderen Versicherungsleistungen enthalten. Der Hund muss mindestens 4 Monate alt sein. Im Top-Tarif sind dagegen Vorsorgemaßnahmen und Operationen enthalten. Die Versicherung kostet dann zwischen 388 und 775 Euro.

Günstige Alternative – Agila & Uelzener OP-Versicherung

Die Agila bietet einen OP-Schutz für jede Hunderasse, kostet 191 Euro im Jahr und bietet Schutz bei sämtlichen Operationen. Der OP-Schutz der Uelzener dagegen unterstützt alle Rassen zum jährlichen Preis von 188 Euro, hat jedoch gesonderte Voraussetzungen, die der Versicherte abseits der Rasse erfüllen muss. Die beiden Versicherungen bieten auch Modelle für eine Krankenversicherung an, die Agila beinhaltet dann auch einen OP-Vollschutz und ist zum jährlichen Preis von 383 bis 563 Euro abschließbar. Die Uelzener dagegen versichert Hunde jeglichen Alters.

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Günstigere Angebote über das Internet

Schließt man die Versicherung über das Internet ab, ist es bei vielen Versicherungen so, dass sie einen Online-Vorteil bieten. Allerdings unabhängig davon, ob man später eine persönliche oder nur telefonische Beratung in Anspruch nimmt. Der Versicherte kann somit Geld einsparen, was die Prämie angeht. Außerdem unterscheiden sich die Angebote im Internet meist nur geringfügig von dem Pendant, welches ein direkter Vertreter vermittelt. Ein Blick ins Internet lohnt sich dementsprechend immer, wenn man eine Versicherung abschließen möchte.

Besondere Konditionen für manche Berufe

Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, kann bei Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung womöglich sparen. Denn in manchen Tarifen ist ein günstigerer Beitrag für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes vorgesehen. Allerdings muss man beim Abschluss entsprechend belegen können, dass man in dieser Stellung arbeitet. Der Unterschied kann erheblich sein. Wie hoch er allerdings tatsächlich ausfällt, hängt von der Versicherung und dem jeweiligen Modell ab. Ein Versuch lohnt sich aber immer.

Hundehaftpflicht 2016

Eine Hundehaftpflicht ist für jeden Hundehalter sinnvoll, da ein Hund immer etwas anstellen kann, womit man nicht rechnet. Eine Hundehaftpflichtversicherung bewahrt den Halter vor hohen Kosten, falls es zu Schäden kommt, da die Versicherung sowohl Sach- als auch Personenschäden abdeckt. In einem Vergleich stellt sich relativ schnell heraus, welche Versicherung wirklich sinnvoll ist und welche man eher außer Acht lassen sollte. Sie eignet sich auch für kleinere Hunde, denn die private Haftpflichtversicherung sichert Hunde nicht ab.

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