Hundehaftpflicht Kampfhund

Gefährliche Hunde mittels Hundehaftpflicht abzusichern, gestaltet sich etwas schwieriger als bei einem normalen Hund. Kampfhunde gehören zu den sogenannten gefährlichen Rassen, die je nach Bundesland variieren. Die Absicherung des Kampfhundes ist aber generell empfehlenswert. Hunde, die nur mit Erlaubnis gehalten werden dürfen, werden jedoch nicht von jeder Versicherung aufgenommen. Noch heute gibt es viele Menschen, die ihren Hund nicht absichern. Wir erläutern alle Details zur Hundehaftpflicht Kampfhund.

Hundehalter sollten unbedingt auf eine Hundehaftpflicht setzen, ansonsten tragen Halter das gesamte finanzielle Risiko. Der Versicherungsvergleich zeigt, dass die Haftpflicht mit unter 5 Euro im Monat nicht teuer sein muss.

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Wo Kampfhunde mitversichert werden können

  • Allianz
    Allianz (SicherheitBest)
    Allianz (SicherheitPlus)
    Ammerländer (Comfort)
    Ammerländer (Economic)
    Axa
    Axa (alternativ)
    Concordia
    HanseMerkur
    DEVK
    HDI (Basis)
    HDI (Rundum Sorglos)
    Zurich (Basis)
    VGH
    Uelzener (basis)
    ÖVB
    Uelzener (premium plus)
    Uelzener (premium)
    Signal Iduna (Exklusiv)
    Signal Iduna (Optimal)
    Zurich (Top)

Warum die Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll ist

Hundehaftpflicht Kampfhund

Hunde ticken nicht immer unbedingt so, wie ihr Halter das von ihnen glaubt. Ein sogenannter Kampfhund kann zu jeder Zeit lieb und brav sein und plötzlich, wenn es ihn packt, schnappt er zu. Eine Hundehaftpflicht ist in diesem Fall die einzig beste Lösung. Wichtig ist nur, dass man sie früh genug abgeschlossen hat. Sie deckt

  • Personen- und Sachschäden ab
  • übernimmt daraus resultierende Vermögensschäden

Außerdem ist es wichtig, dass innerhalb der Hundehaftpflicht Sonderleistungen wie ein Mietsachschutz, Deckaktschäden und ein Urlaubsschutz vorhanden ist. Die Sonderleistungen werden jedoch nicht von jedem Versicherer angeboten. Wobei es ohnehin schon nicht leicht ist, eine gute Hundehaftpflicht für einen Kampfhund zu finden.

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Kampfhund – Die Bedeutung der Kategorisierung

Die Bezeichnung Kampfhund stammt aus einer Zeit, in der bewusst Hunde für Kämpfe eingesetzt wurden. Damals setzten die Menschen auf den Sieger eines Hundekampfes. Das Tier selbst war ausgebildet dazu, seinen Gegner, wenn nötig, zu töten. Leider waren bestimmte Hunderassen dazu prädestiniert, alleine aufgrund ihrer Konstitution, innerhalb dieser Kämpfe besonders gut abzuschneiden und als Sieger hervorzugehen. Außerdem wurde ihnen ein besonders hohes Maß an Aggression zugeschrieben. Ein Kampfhund entstammt häufig einer der folgenden Rassen:

  • Staffordshire Bullterrier
  • American Staffordshire Terrier
  • American Pit Bull Terrier
  • Bullterrier
  • Bullmastiff
  • Dogo Argentino
  • Kangal
  • Mastiff
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Tosa Inu

Auch Mixe aus den genannten Rassen werden häufig als gefährlich eingestuft und sind je nach Bundesland unbedingt mittels Hundehaftpflicht zu versichern. Bei manchen Rassen wird zusätzlich ein Wesenstest verlangt, der den jeweiligen Hund nicht mehr als gefährlich einstuft, aber trotzdem zu versichern ist. Ebenso ist der Import mancher Rassen nach Deutschland gesetzlich verboten. Die HKD übernimmt auch den Hundeversicherungsschutz für Kampftiere.

Die gesetzlichen Auflagen für Kampfhundehalter

Als Kampfhundehalter gelten bestimmte Voraussetzungen, die das Halten von Kampfhunden ermöglicht. Das sind insbesondere:

  • Kastrations- und Sterilisationspflicht
  • Volljährigkeit Wesenstest des Kampfhundes
  • Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses
  • Maulkorb- und Leinenzwang im öffentlichen Raum
  • Sachkundenachweis des Kampfhundehalters (Hundeführerschein)
  • Höhere Hundesteuer und Versicherungspflicht (Hundeversicherung als Nachweis)
  • Bestimmte öffentliche Plätze und Einrichtungen dürfen nicht betreten werden

Für Kampfhunde wird die Hundehaftpflicht zur Pflicht

Innerhalb Deutschlands herrscht ein Trend, dessen Tendenz steigend ist: Die Hundehaftpflicht zur generellen Pflicht zu machen, ganz gleich, um welche Rasse es sich handelt. Für einen Kampfhund ist sie in zahlreichen Bundesländern bereits vorgeschrieben und nur dann ist eine Erlaubnis möglich, einen Kampfhund zu halten. Generell ist sie in folgenden Bundesländern Pflicht:

Andere Bundesländer richten sich nach einer Liste, auf denen bestimmte Rassen als gefährlich eingestuft werden und deren Inhalt von Bundesland zu Bundesland variiert. Demnach ist ein Kampfhund nicht einfach nur ein Kampfhund, sondern wird von den Bundesländern dazu gemacht. Wer einen Kampfhund halten möchte, sollte sich also vorher genau informieren, ob dieser zu den Rassen gehört, die im eigenen Bundesland eine Hundehaftpflicht voraussetzen.

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Die Hundehaftpflichtversicherungen für welche Rasse

Den letzten Vergleich zur Hundehaftpflicht hat die Stiftung Warentest 2010 unternommen. Damals wurden die Haftpflichtversicherungen allgemein getestet. Auf die Möglichkeit zur Versicherung von einem Kampfhund wurde dabei verzichtet. Allerdings erhält man über diesen Test eine gute Option, um einen Überblick zu erhalten. Ob die jeweilige Rasse versicherbar ist, erfährt man auf der Homepage des Anbieters. Die folgenden Top-10 boten eine günstige Hundehaftpflicht an (inklusive Versicherungssumme und Jahresbeitrag):

  • 1. Baden-Badener (Basis) – 3 Millionen Euro – 58 Euro
  • 2. NV (Max) – 5 Millionen Euro – 58 Euro
  • 3. HanseMerkur – 3 Millionen Euro – 59 Euro
  • 4. DFV – 12 Millionen Euro – 65 Euro
  • 5. Haftpflichtkasse Darmstadt (Plus) – 5 Millionen Euro – 68 Euro
  • 6. Janitos (Balance) – 7,5 Millionen Euro – 69 Euro
  • 7. WGV – 6 Millionen Euro – 72 Euro
  • 8. DEVK Eisenbahn – 10 Millionen Euro – 73 Euro
  • 9.
  • 10. SHB – 3 Millionen Euro – 77 Euro

Generell wird empfohlen, keine Versicherung zu wählen, deren Versicherungssumme unter 3 Millionen Euro angesiedelt ist. Versicherer bieten mit Spitzensummen von 15 Millionen Euro die höchsten Versicherungssummen in bestem Preis- und Leistungsverhältnis. Leider nehmen diese keinen Kampfhund auf. Aber es gibt andere Versicherer, bei denen die Absicherung von einem Kampfhund möglich ist und die Rasselisten klein gehalten werden.

Weiß oder dunkel kaufen

Menschen, die einen sogenannten Kampfhund halten, haben es nicht unbedingt einfach, eine Hundehaftpflicht abzuschließen. Sie müssen nicht nur die Erlaubnis für die Haltung von gefährlichen Hunden besitzen, sondern auch andere Auflagen für die Halter gefährliche Kampfhunde erfüllen. Welche Rassen als gefährliche Hunde eingestuft werden, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Zum Wohl des Hundes, egal welcher Rasse er angehört, ist eine Haftpflicht immer zu empfehlen. Der Hund kann selbst für seine Rasse nichts, der Mensch jedoch sorgt vor.

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