Hundehaftpflicht kein Leinenzwang

Im Jahr 2007 wurden in der Schweiz, in Österreich und Deutschland unterschiedliche Gesetze und Regelungen, bezüglich der Leinenpflicht (Leinenzwang) für Hunde, beschlossen. In der Bundesrepublik gilt keine generelle Pflicht zur Anleinung von Hunden. Doch Gemeinden, Kommunen und Städte können für zentrale Plätze, Grünanlagen und andere wichtige Plätze entsprechende Vorgaben abgeben. Halten sich Hundehalter nicht an diese drohen Bußgelder. Haftpflichtversicherungen bestehen nicht generell auf die Pflicht. Der Versicherte verliert nicht seinen Versicherungsschutz, wenn er seinen Hund nicht anleint. Wohl können aber die Schadenssummen gemindert werden.

Hundehalter sollten unbedingt auf eine Hundehaftpflicht setzen, ansonsten tragen Halter das gesamte finanzielle Risiko. Der Versicherungsvergleich zeigt, dass die Haftpflicht mit unter 5 Euro im Monat nicht teuer sein muss.

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Was ist in Deutschland zu beachten

Hundehaftpflicht kein Leinenzwang

Viele Hundebesitzer beachten nicht, dass Gemeinden und Kommunen selbstständig entscheiden können, ob der Vierbeiner angeleint sein muss. Auch gilt das auch bei der Maulkorbpflicht. In viele öffentliche Gebäude wird den Hunden der Eintritt generell verweigert. Ausnahmen sind hier Blinden- und Begleithunde. Frei bewegen dürfen sich die besten Freunde des Menschen in speziell ausgeschilderte Auslaufgebieten. Doch diese werden immer weniger. Konflikte mit den Ordnungsämtern sind in den Großstädten an der Tagesordnung. Eine Pflicht zur Hundehaftpflichtversicherung gibt es in Berlin, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Für alle Hunde muss eine Hundesteuer bezahlt werden.

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Auf die Verträge der Versicherung achten

Die meisten Anbieter ( Axa, Allinanz) einer Haftpflichtversicherung (Tierhalterhaftpflicht) zahlen auch dann bei einem Schadenfall, wenn eine Leinenpflicht besteht. Doch um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte der Versicherungsschutz der Tarife sehr genau durch gelesen werden. Denn ist kann durchaus passieren, dass nach einer gewissen Laufzeit oder bestehenden Schadensfällen, eine bindende Pflicht zur Leinenführung besteht. Kommt der Versicherungsnehmer den AGB’s nicht nach, muss er eine Minderung der Versicherungssumme in Kauf nehmen. Im schlimmsten Fall übernimmt die Versicherung nicht die Kosten der berechtigten Forderung. Der Halter muss dann mit seinen eigenen Mitteln die Entschädigung bezahlen.Hier geht es zum Hundehaftpflichtversicherung Test.

Zahl der Meldungen von Giftköder steigt an

In den letzten Jahren wurden vermehrt Giftköder und Fressfallen speziell für Hunde ausgelegt. Die Zahl der Meldungen zeigt, dass die Behörden mit diesen Problem überfordert sind. Es gibt leider Menschen, die Hunde regelrecht Hassen und ihnen einen körperlichen Schaden zuführen wollen. Laut Tierschutzgesetz ist das verboten und steht unter Strafe. Aus diesen Grund sollte der Halter seine Vierbeiner immer unter Kontrolle halten. Rassen, wie Beagle und Labrador, sollten zum Selbstschutz an der Leine geführt werden. Besteht der Verdacht auf Vergiftung, muss der Tierarzt schnellst möglich aufgesucht werden.

Dänemark verschärft unverhältnismäßig das Hundegesetz

Dänemark ist besonders bei Strandurlaubern sehr beliebt. Doch im Bereich der Hundegesetze wurden die Regelungen nochmal verschärft. Zwischen April und September müssen die Vierbeiner immer an der Leine sein. Ein Verstoß kostet mindestens 270 Euro. Erschreckender Weise können frei laufende Hunde auf einem fremden Grundstück erschossen werden. Rechtlich müsste der Grundstücksbesitzer keine Folgen befürchten. Für 13 Rassen gilt ein absolutes Einreiseverbot. Darunter zählen Pitbull, Amerikanische Bulldogge und der Amerikanische Staffordshire Terrier. Werden sie trotz Verbot eingeführt, hat die Polizei die Pflicht (laut Gesetz) das Tier sofort einzuschläfern.

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In Niedersachsen besteht bedingt Pflicht

In 2014 formulierte Niedersachsen eher eine Bitte, die Hunde an der Leine zu führen. Die wenigsten Halter haben sich daran gehalten. So wurden für 2015 verbindliche Gesetze eingeführt. Im Zeitraum vom 01. April bis 15. Juli sind Vierbeiner auf Wald, Feld ( auch Flächen der übrigen freien Landschaft) und Wiesen anzuleinen. Bei Nichtbefolgung der Anweisung können Bußgelder bis 5000 Euro fällig werden. Es muss in diesem Bundesland eine Haftpflicht für den Hund abgeschlossen werden.

Folgen des Leinenzwangs

Die Folgen des Leinenzwangs innerhalb der Großstädten sind nicht unerheblich. Immer öfter kommen Befürworter und Gegner der Pflicht in Konflikt. Viele Bürger fühlen sich von den „Tretminen“ (Kot) belästigt. Doch die Leinenpflicht kann das Verhalten der Halter nicht verändern. Besser wäre es hier, mehr Plastiktüten zur Beseitigung der Hinterlassenschaften bereit zu stellen. Experten und Trainer für Hundeerziehung gehen auch davon aus, dass die dauerhafte Leinenpflicht, zu mehr Stresssituationen führt. Das hat zur Folge, dass mehr Schäden erfolgen. Vierbeiner können sich nicht mehr frei bewegen und spielerisch ihren Stress abbauen.

In der Schweiz

In der Schweiz gilt ein ebenfalls ein Leinenzwang Hunde. Besonders in der Einsiedlerei. Dieser Zwang für Wälder gilt zwischen Mai und Juni. Hunde die unter ständiger Kontrolle gehalten werden müssen, dürfen sich nicht ohne Leine frei bewegen. Ordnen Oberamt oder Veretinärdienst eine Anleinung an, muss der Halter dieser Anweisung folge leisten. Eine Zuwiderhandlung führt zu empfindlichen Geldbußen.

Hundehaftpflicht kein Leinenzwang

Einige Anbieter einer Hundehaftpflicht verlangen von ihren Versicherten einen Leinenpflicht (Leinenzwang). Hunde müssen dann zu jeder Zeit an der Leinen geführt werden. Statistisch geschehen zwar so weniger Schadensfälle, doch ist die Lebensqualität des Vierbeiners erheblich eingeschränkt. Seit 2007 können die Kommunen und Städte in Deutschland selbstständig entscheiden, wie sie mit diesem Thema umgehen.

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